Postkarte Sommer 2021: Das Video zum Anti-Sommerhit ist da!



Montag, draußen ziehen Wolken aller Formen vor einem langsam an ein blau erinnernden Hintergrund vorbei.
Zeit, sich ein paar Sachen in Erinnerung zu rufen, sich in anderen zu bestätigen und überhaupt das klammern sein zu lassen.

In Anbetracht der Umstände könnte es an sich nicht besser laufen, denn was gibt es wichtigeres für einen Dichter, als am Puls der Zeit zu sein.
Und gleichwohl die meisten Lieder meines neuen Albums schon ein, zwei, drei Jährchen alt sind, hat sich an ihrer Aktualität höchstens derart was getan, dass sie nochmal aktueller geworden sind.
Ob das nun in politischer Hinsicht ein Kunststück ist oder ob die Tendenz zum moralinsauren Totalitarismus, zur Herzchen-Diktatur, zur laufzeitverlängerten Herrschaft des Kapitals vielleicht auch ohne Corona schon absehbar war, ist mir in Sachen künstlerischer Eitelkeit relativ egal.
Stolz machen mich da eher meine metereologischen hell-, pardon, dunkelsehenden Fähgkeiten. Beweis? Na bitte, mehr Sommer2021 geht nicht. Ich warte auf den Anruf, Kiwi!

Noch da? Wunderbar. Gibt ja auch eine Menge zu berichten. Erstens: Die neue Scheibe scheint zu gefallen. Zweitens: Offiziell erscheint sie zum allgemeinen Gefallen der Internetpeoplecommunity am 03. September 2021. Da dürft ihr sie dann streamen, um mir damit irgendwann einen Pott Mager-Margarine zu bescheren.
Der erste Satz real existierender Tonträger ist im übrigen fast weg, also nicht weg, aber woanders und wer noch eine möchte, der möge mich doch bitte kontaktieren, obs eine zweite Auflage geben wird, weiß ich nämlich noch so gar nicht richtig, was derzeit auf vieles zutrifft. Warum nicht mal mit der Zeit gehen und völlig ahnungslos sein?

Dieser Tage bin ich schwer damit beschäftigt, ein würdiges Release-Konzert auf die Beine zu stellen – und eigentlich waren wir schon sehr weit. Raum mit Kronleuchter stand, Termin stand, Band wusste Bescheid, musikalischer Gast (Deauris) und literarische Gastgeberin (Zoè Schmidt) standen parat.
Sogar das Plakat war schon druckreif:



Gut, vielleicht war ich ein wenig naiv, was die derzeitigen Bedingungen angeht. Am Ende stand ich vor der Wahl, einen Raum für 100 Leute entweder im Stuhlabstand von anderthalb Metern nach vorne wie nach hinten auf eine Kapazität von 25 Plätzen zu reduzieren, oder eben dessen Kapazität mit dem sogenannten Schachbrettmuster vielleicht bis auf 40 Plätze zu bringen – das allerdings unter Beachtung der Maskenpflicht fürs Publikum. Danke, aber dieses Trauma erspare ich mir. Vielleicht entsteht noch irgendwie irgendwas spontan, ich halte euch auf dem Laufenden.

Auf bald & stay a little untuned!


Bastian

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